Warum kann man / Frau hier eigentlich nicht sitzen?

Bild: Mandel

Ortsbegehung der Mehrheitsgruppe SPD, B90 / Die Grünen, BfB während ihrer Klausurtagung im La Vita. Am vergangenen Samstag tagte die Mehrheitsgruppe im Stadtrat Wittmund erstmals nach der Kommunalwahl im letzten Herbst zu einer Klausurtagung. Eines der behandelten Themen war die Kinder- und Jugendarbeit im Stadtgebiet – worüber ausgiebig diskutiert wurde.

In der Mittagspause nutzten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Gelegenheit,
den Spielplatz auf dem Schützenplatz in Augenschein zu nehmen.
Gleich von weitem war ersichtlich: kümmerliche zwei Spielgeräte für die Kinder und die betreuenden Eltern mussten auf dem Boden sitzen – keine Bank weit und breit. „Dabei ist dieser Spielplatz wirklich gut frequentiert“, waren sich verschiedene Tagungsmitglieder, die regelmäßig an diesem Spielplatz vorbei kommen, einig. Eine anwesende Mutter berichtete, dass sie schon bei der Stadt angerufen habe um Abhilfe zu schaffen. Die Mehrheitsgruppe wird im Rat anregen, den Spielplatz aufzuwerten. Etliche Familien mit Kindern leben im Einzugsgebiet. Für die Familien in den angrenzenden Wohnblocks am Schützenplatz und auch für die jetzt neu untergebrachten Flüchtlinge im ehemaligen Seniorenheim ist der Spielplatz einziger Anlaufpunkt für Kinder in der näheren Umgebung. Im Rahmen des Themas Kinder- und Jugendarbeit wurde auch thematisiert, bei der neuerlichen Aktivierung des Jugendbeirat zu unterstützen und für eine bessere Nutzung der Skaterbahn in Isums Werbung zu machen.
Weitere Themen der Klausurtagung waren
– eine verbesserte Öffentlichkeitsarbeit der Mehrheitsgruppe – hier wird sich künftig
ein dreiköpfiges Team um Pressearbeit und mehr kümmern.
– das Thema Kunstrasenplatz
– Klimaschutz auf regionaler Ebene
Zum Thema Klimaschutz wurden viele Aspekte gesammelt, wie die kommunale Ratsarbeit sich diesem Thema z. Bsp. in Bebauungsplänen und bei anderen Investitionsmaßnahmen annehmen kann. Hierzu wird die Gruppe SPD / Grüne / BfB im Sommer eine weitere Tagung planen, um dieses wichtige Thema weiter voran zu bringen.